Energie dort erzeugen, wo sie verbraucht wird
Einleitung
Industrielle Photovoltaik wird nicht nach der maximal installierbaren Anzahl Module dimensioniert, sondern ausgehend von einer zentralen Frage: Wie viel der erzeugten Energie kann das Unternehmen tatsächlich selbst nutzen?
Die Dimensionierung ergibt sich aus der gemeinsamen Analyse von verfügbarer Fläche, Verbrauchsprofil, Lastgängen, Produktionszeiten, geplanten Entwicklungen und allfälligen Speichersystemen.
Beyond Energy bedeutet, Photovoltaik nicht als isolierte Anlage zu betrachten, sondern als Bestandteil eines integrierten Energiesystems.
Geplant für den Eigenverbrauch
Der wirtschaftliche Wert einer industriellen Photovoltaikanlage hängt weitgehend vom Anteil der Energie ab, den das Unternehmen direkt selbst verbraucht.
Deshalb analysieren wir:
- Verbrauchsprofile;
- Tageszeiten;
- Verbrauch an Werk- und Feiertagen;
- saisonale Schwankungen;
- Leistungsspitzen;
- erwartete Produktion;
- die erreichbare Eigenverbrauchsquote.
Dach, Freifläche und Carport
Industriedächer
Nutzung bestehender Flächen, um Energie direkt am Verbrauchsort zu erzeugen. Die statische Prüfung des Dachs und eine allfällige Sanierung erfolgen vor der Planung der Anlage.
Freiflächenanlagen
Lösungen für Produktionsstandorte oder Standorte mit verfügbaren Freiflächen.
Solar-Carports
Ein Solar-Carport ermöglicht es, Parkflächen zur Energieerzeugung direkt am Verbrauchsort zu nutzen, Kunden, Besuchern und Mitarbeitenden eine Überdachung zu bieten und Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu integrieren.
Zudem kann er zu den ESG-Zielen des Unternehmens beitragen und, wo anwendbar, in Modelle des gemeinsamen Eigenverbrauchs eingebunden werden, die der Schweizer Rechtsrahmen vorsieht.
Industrielle Photovoltaik und Speichersysteme
Ein BESS (Battery Energy Storage System) verschiebt einen Teil der erzeugten Energie zeitlich, erhöht den Eigenverbrauch, glättet Lastspitzen und stützt kritische Verbraucher.
Bedarf und Dimensionierung des Speichers werden anhand der realen Produktions- und Verbrauchskurven bewertet.
Photovoltaik und Energy Management System
Der nächste Schritt besteht nicht einfach darin, mehr Energie zu erzeugen, sondern zu steuern, wann sie erzeugt, gespeichert und genutzt wird.
Ein EMS koordiniert Photovoltaik, Speicher, Wärme-Kraft-Kopplung, Wärmepumpen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und betriebliche Verbraucher.
Von der Photovoltaik zur Energieresilienz
Das System entwickelt sich schrittweise zu einer autonomeren Konfiguration und integriert Microgrids, Speicher für kritische Verbraucher, Peak Shaving, Demand Response sowie Prioritätslogiken zwischen den Betriebsbereichen.
Industrielle Photovoltaik wird damit schrittweise in ein autonomeres, integriertes und resilientes Energiesystem eingebunden.
Mehr als eine Anlage: Was ein Projekt von Enplus Swiss umfasst
Ein Projekt für industrielle Photovoltaik umfasst weit mehr als die Installation von Modulen.
Enplus Swiss begleitet:
- die Verbrauchsanalyse und die Berechnung der erreichbaren Eigenverbrauchsquote;
- die statische Prüfung des Dachs und die Planung vorbereitender Arbeiten;
- das Anschlussgesuch und die Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber;
- die Integration mit Speicher, Wärme-Kraft-Kopplung, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur;
- das Lastmanagement über EMS/BMS-Systeme;
- das Produktionsmonitoring und die planmässige Wartung.
Die zwanzigjährige Erfahrung der Gruppe im Energiesektor, gestützt auf ein nach ISO 9001 zertifiziertes Managementsystem und auf Projekte in verschiedenen Branchen, bildet die technische Grundlage für jedes Projekt.
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